20150319_104737Diskussionsrunde an der Anne-Frank-Gesamtschule: Menschenrechte – Eine Utopie?
Über dieser Frage haben die Schüler des Philosophie- und Religionskurses des 11.Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule am Donnerstag (19.3.) mit Jul Martin Jimas Sanwidi diskutiert. Gemeinsam reflektierten der Referent der Organisation „Gemeinsam für Afrika e.V.“ und die 50 Oberstufenschüler dabei die aktuelle Lage der Menschenrechte in Europa und Afrika und setzten sich auf diesem Wege kritisch mit aktuellen Menschenrechtsverletzungen durch Staaten und Gesellschaften auseinander. So gerieten u.a. die Medien- und Meinungsfreiheit in Russland oder die Kriegsverbrechen an der syrischen Bevölkerung in den Fokus. Aber auch das bisher bestehende Kopftuchverbot für Lehrerinnen an deutschen Schulen und die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern erkannten sie als Verletzung der Menschenrechte an. Dabei wurde den Schülern bewusst, dass Menschenrechtsverletzungen allgegenwärtig sind und ihnen ebenso in ihrem eigenen Alltag begegnen. Die persönliche Berichterstattung durch Herrn Sanwidi, der vor 24 Jahren aus Burkina Faso nach Deutschland kam, die musikalische Unterstützung seines Vortrags und der Einbezug ihrer eigenen Lebenswelt motivierte die Schüler und Schülerinnen dazu, für die Einhaltung von Menschenrechten einzustehen und sich gegen die Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen aktiv einsetzen zu wollen. Als Gestalter der Welt von morgen entwickelten die Schüler Maßnahmen, wie sie sich selber für die Rechte des Einzelnen einsetzen können. U.a. spendeten die Schüler 130 €, die sie durch Spendenaktionen zusammen getragen haben an den Verein „Gemeinsam für Afrika e.V.“.

 

 

Philosophie Jgst. 11: Menschenrechte-Für alle. Immer. Überall

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